Gründung des Vereins im Jahr 1922 mit Namensgebung "Frisch-Auf" Singenbach. Die Gründungsvorstandschaft setzte sich zusammen aus Jakob Plöckl (Vorstand), Lehrer Eduard Wille (Schriftführer) und Jakob Fuß (Kassier).

Im Jahr 1928 wurde das Vereinslokal "Schloßwirtschaft" bezogen, das bis zum Jahr 2001 die Heimat der Schützen blieb. 1939 unter dem NS-Regime musste sich der Verein auflösen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde im Jahr 1950 unter Franz-Xaver Ettl (1. Vorstand), Lehrer Albert Förtsch (2. Vorstand), Martin Lönner (Schriftführer) und Josef Schwertfirm (Kassenwart) der Verein wiedergegründet. In den 60-er und 70-er Jahren fanden neben dem Gesellschaftsschießen regelmäßig Theateraufführungen des Schützenvereins statt.

1970 wurde unter dem damaligen 1. GSM Oberlehner Werner Vitzthum erstmals das Gauschießen in Singenbach ausgetragen - Josef Finkenzeller wurde mit einem 25,5 Teiler Gauschützenkönig. 309 Teilnehmer bedeuteten einen neuen Teilnehmerrekord.

Am 27. Mai 1979 konnte das neue Schützenheim eingeweiht werden. Im Nebengebäude der Schloßwirtschaft wurden 7 Schießstände mit einem kleinen Aufenthaltsraum ausschließlich in Eigenleistung ausgebaut

Im Jahr 1981 feierten die Frisch-Auf Schützen vom 3. bis 5. Juli das Fest der Fahnenweihe. Unter der Schirmherrschaft von Bgm. Georg Geißler konnten 80 Vereine mit über 2000 Gästen mit dem Jubelverein ein großartiges Fest feiern.

1982 schaffte die 1. Mannschaft den Aufstieg in die höchste Gauklasse - der Gauoberliga - und ist seitdem dort oder höher vertreten.

Der größte sportliche Erfolg war 1984 mit dem erstmaligen Erringen des Meistertitels in der Gauoberliga und gleichzeitigem Aufstieg in die Bezirksliga B zu verbuchen. Die erfolgreichen Schützen waren Josef Aschbichler, Josef Herzinger, Josef Schwertfirm und Jakob Felbermeier. Xaver Koller wird in diesem Jahr zum 1. Schützenmeister gewählt und hat dieses Amt bis 2012 inne.

Seit 1991 werden den Mitgliedern wieder Vereinsausflüge sowie einige Musicalfahrten angeboten, die sich stets großer Beliebtheit erfreuten.

Im Jahr 1997 war man Ausrichter des 36. Gauschießens in Singenbach-Pitzlhof. 30 Schießstände, attraktive Sachpreise sowie Sonderwettbewerbe sorgten für einen großen Anreiz, so dass mit 906 Teilnehmern ein neuer Rekord verzeichnet werden konnte. Jürgen Moser holte sich mit einem 3,6 Teiler den Titel des Gaujugendkönigs.

Im Jahr 1998 kann Josef Schwertfirm mit einem 10,1 Teiler beim Gauschießen in Oberweilenbach den Titel des Gauschützenkönigs-Luftpistole erringen.

Im November 1999 stellt die 1. Mannschaft in der Gauoberliga mit 1546 Ringen einen phantastischen neuen Gaurekord auf. Die erfolgreichen Schützen waren Thomas Aschbichler (392 Ringe), Werner Sieber (389 Ringe), Josef Aschbichler (383 Ringe) und Jürgen Moser (382 Ringe).

Vom 26. bis zum 28. Mai 2000 findet das gemeinsame Jubiläumsfest der Böllerschützen des Schützenvereins (10 Jahre) mit dem 125-jährigen Gründungsfest der FFW Singenbach statt. Eine Rockparty am Freitag, die Mallorca-Night-Life mit Gaststar Jürgen Drews und der Showband MUSIKUSS am Samstag sowie 50 Gastvereinen am Sonntag sorgten für eine rundum gelungene und erfolgreiche Festveranstaltung.

Im Juni 2000 starteten die Arbeiten zum Neubau des Dorfheims in Singenbach, das seit 2003 nun Heimat für die Pfarrei, die Feuerwehr und des Schützenvereins mit 19 Ständen und einer gemütlichen Stube ist.

Der eigene Gaurekord wird 2003 von der zweiten Mannschaft gleich um 9 Ringe überboten! Drei Jahre darauf holt sich die erste Mannschaft diesen Rekord wieder mit ebenso 1555 Ringen zurück, so dass der aktuelle Gaurekord gleich von zwei Singenbacher Mannschaften gehalten wird.

Im Jahr 2010 wird Werner Sieber Gauschützenkönig und Bezirksschützenkönig. Drei Jahre später kann er den Gauschützenkönig gleich nochmal erringen.

2013 wird Albert Zaindl zum neuen Schützenmeister gewählt.

Der Schützenverein hat im Jahr 2012 ca. 200 Mitglieder und nimmt mit 8 Mannschaften in der Schützenklasse bei den Rundenwettkämpfen teil. In der NWR sind 3 Mannschaften (Schüler/Jugend) vertreten. Mit der Luftpistole nehmen 2 Mannschaften an den Rundenwettkämpfen teil.